#100daysofpain – Der Weg vom Couchmuffel zur Sportskanone

#100daysofpain – Der Weg vom Couchmuffel zur Sportskanone

Von |2017-08-27T06:19:58+00:002. April 2015|Kategorien: Neuigkeiten|Tags: , |5 Kommentare

Ganz kurz vorab, ich hasse Sport! Das würde auch erklären, wieso ich ihn lieber schaue, als betreibe. 😉

Am liebsten würde ich Schach spielen und dabei Kalorien verbrennen, doch leider funktioniert das nicht.

Dennoch sehe ich für mich den Sport als die große Aufgabe, die ich nun leisten muss, um meinen Schlauchmagen „Günther“ weiter zu unterstützen.

Ich habe mir persönlich vorgenommen, 4x die Woche zum Sport zu gehen und es als Arbeitszeit zu sehen, die ich dort verbringe, um meinen Kalorienverbrauch anzukurbeln und mich selber aufzuraffen hingehen zu müssen. Bisher sieht mein Plan so aus, dass ich mich eine Stunde auf das Rad gehen, dort kann ich schön meine Serien gucken und Sport machen.

Ab April gibt es dann auch an den Muskelaufbau. Leider wird das Gewicht dann steigen, aber lieber Muskeln als Fett! 🙂 Ich werde mit Ronny einen ausgeglichenen Trainingsplan ausarbeiten und nach der Stunde Rad genügend Übungen machen, um dem Oberkörper/Rücken zu stärken. Ich denke, dass ich auf Beine nicht so sehr gehen muss, die sind ja schon an den Waden zumindest gut fest. Ist halt auch Training, wenn man mal 232 kg mit sich herum geschleppt hat.

Ich habe meinem inneren Schweinehund Hitler einfach DerVogt genannt, da ich mir ja immer selber im Weg stand und dies nun bekämpfen möchte. Endlich einmal konsequent sein!

Folgt mir auf dem Weg und seid dabei, wenn etwas großes passiert. 🙂

 

 

 

Über den Autor:

Mahlzeit, ich bin Christian, wurde im Orwell Jahr 1984 geboren und bin Initiator von aktion100, sowie das "Dokumentationsobjekt", um das es auf dieser Seite geht. Ich nehme euch mit auf meiner Reise vom 232 kg morbide adipösen Mann im Kampf um Normalgewicht. Mir ist ein offener und ehrlicher Umgang auf diesem Weg sehr wichtig und ich mag anderen eine Hilfe sein.

5 Kommentare

  1. Grafzahl 2. April 2015 um 8:43 Uhr - Antworten

    Halli Hallo,

    super das du dich aufraffst, auch wenn ich 1-2 Punkte anders sehe als sie dir bisher vermutlich erzählt wurden 🙂

    1. Laufband/Rad ist zum einen sehr demotivierend (weil fürchterlich langweilig nach ein paar Wochen) und ist, was Fettverbrennung angeht, eher die schlechtere Wahl, Intervall-Training mit kurzen Vollgas-Schüben abgewechselt mit kurzen Pausen oder direkt Kraftsport bringen rein vom Kalorienumsatz viel mehr, ganz zu schweigen davon das es eben nicht so monoton ist wie eine Stunde auf nem Rad zu hängen und immer das selbe zu machen…. ich jedenfalls bekomme schon nach 20 Minuten Laufband einen Monotonie-Anfall ^^ Aber gut, ich weiß eben nicht wie es bei deinem Körpergewicht aussieht, vermutlich ist „Nur-Cardio“ da einfach am Anfang die empfohlene Wahl, bin ja kein Sport-Wissenschaftler 🙂 Kann nur sagen das Kraftsport bei mir rein vom Verbrennungsfaktor viel besser zieht als stundenlanges in die Pedale latschen.

    2. Ja, man kann durch Kraftsport zunehmen, aber bitte komm von dem Irrglauben weg, deine Waage würde auf einmal einen Sprung nach oben machen. Muskeln sind wertvoller als Gold, bei dem was du bisher so pro Woche abgenommen hast, dürfte das was du aufbaust bei weitem nicht das übersteigen was dein Kaloriendefizit verbrennt. Ich weiß ich kann mich da nicht als Vergleich nehmen, aber bei mir waren es ca. 3-4 Kilo an trockenen Muskeln die ich in einem Jahr aufgebaut habe… bei vier mal die Woche Training und ich habe quasi bei 0 angefangen 😉 Du solltest das was an Muskeln dabei (langfristig) ensteht auf der Waage gar nicht merken. Bei Anobolika-Opfern oder Leute die hart Bulken und dabei auch Fett aufbauen sieht das anders aus, aber wenn man Muskelaufbau quasi als zusätzlichen Verbrennungsmotor ansieht, merkt man eher im Kraftzuwachs etwas als an der Waage.

    3. Erst Rad dann Kraftsport hab ich so auch noch nie gehört. Normalerweise macht mans genau umgekehrt um die übrigen Reserven dann noch auszubrennen, nach einer Stunde Ausdauer-Training kommt logischerweise beim Krafttraining dann nix mehr rum weil die Energiespeicher schon gut leer sind.

    Will nich demotivierend klingen, kann auch sein das eben bei deinem Projekt ganz andere Herangehensweisen genommen werden müssen als es sonst der Fall ist.

    • Christian 5. April 2015 um 18:59 Uhr - Antworten

      Hey Grafzahl,

      also ich empfinde das Rad momentan zwar als nervend, aber es ist für mich einfach die Chance etwas aktiver zu werden und an meiner Ausdauer zu arbeiten. Außerdem kann ich dabei wunderbar eine Serie gucken. Ich mache es auch lieber als irgendwelche Eisen zu stemmen. Kann kurios an für sich. 😀

      Ich weiß auch, dass es sinnvoller wäre bzw ist Muskeln aufzubauen, dies wird auch geschehen, doch ich habe für mich innerlich einfach nicht das Wohlfühlgefühl gehabt, um damit anzufangen.

      Zu Punkt 2: Ich weiß natürlich, dass Muskeln wertvoller sind als Fett und dass man nun nicht Massen zunimmt. Dafür messe ich ja auch den Körperfettanteil, denn das ist für mich der entscheidende Punkt neben den Kilos.

      Aktuell mache ich wie gesagt Cardio zuerst, weil es für mich einfach auch bedeutet erst einmal wieder aktiv zu werden und wach zu bleiben. Der Kreislauf fährt sich nach der OP sehr schnell runter. Liegt an manchen Tagen auch daran, dass ich einfach zu wenig Eiweiß zu mir nehme. Leider vollkommen normal.

      Es gibt bald einen anderen Trainingsplan, der alle Punkte effektiv kombiniert und ich das Beste aus mir rausholen kann. Ich würde dieses Jahr gerne die 100 Kilo Abnahme knacken.

  2. so ein Quatsch 2. April 2015 um 10:21 Uhr - Antworten

    Das mti dem Muskelaufbau mag ja stimmen und sicher sind Muskeln schwerer als Fett, aber du solltest dich ja ein einem Kaloriendefizit befinden und dennoch „abnehmen“.

    Außerdem ist die Frage, ob das, was du machst, wirklich ein „Muskelaufbau“ ist… Es wär schon sehr sehr sehr merkwürdig, wenn du nun mit deiner Masse – nicht böse gemeint – mehr Sport machst als vorher und dann zunimmst….

    Allerdings muss ich sagen, dass die generelle Entwicklung auch irgendwie zeigt, dass bei dir evtl. noch nicht alles stimmt, aber niemand ist perfekt, daher toi toi toi und weiter so.!

    • Dani 3. April 2015 um 9:11 Uhr - Antworten

      Aber hallo! Knapp 60 Kilo in 6 Monaten!
      Wie sieht denn deiner Meinung nach die „perfekte“ Entwicklung aus? So ne Leistung muss man(n) erst mal schaffen und er tuts ja mit Erfolg, wie man sieht! (Ein Blick auf die stetig abfallende Gewichtskurve sagt mehr als 1000 Worte 😉 )

    • Christian 5. April 2015 um 18:42 Uhr - Antworten

      Schade, dass man keinen normalen Namen zum kommentieren wählt und somit eine ordentliche Kommunikation verhindert.

      Mich würde dennoch interessieren was Dich an meiner Entwicklung stört. Falls man überhaupt noch eine Antwort bekommt, würde ich mich darüber natürlich freuen. 😉

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